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17. Juni 2009
Deutschlandradio Kultur
von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Am Anfang wurden Bilder auf Holzplatten geklebt und kunstvoll zersägt - die Geschichte des Puzzles reicht zurück bis ins frühe 18. Jahrhundert. Heute gibt es neben dem PappLegespiel auch die abenteuerlichsten 3D-Puzzles.
Zugleich ist das Puzzle die gängige Metapher für Wahrnehmung und Erinnerung: ob bei Neurowissenschaftlern oder in den Puzzleromanen von Georges Perec und Antoine Bello.
Die Autoren haben akustische Teile aus all diesen Bereichen gesammelt. In ihrem Feature aber gibt es kein richtig und falsch beim Zusammenlegen. Ob man mit der Mitte beginnt oder mit dem Rand: jede Reihenfolge setzt andere Schwerpunkte. Am Ende entsteht ein Bausatz aus Hörminiaturen, der nach der Sendung unter
nachgepuzzelt werden kann.